Magnesium ist an über 300 Enzymreaktionen im Körper beteiligt – von der Energiegewinnung über die Reizweiterleitung bis zur Muskelkontraktion. Dennoch ist ein Magnesiummangel recht häufig und wird leicht übersehen, weil die Anzeichen oft unspezifisch sind. Hier sind 7 Signale, auf die Sie achten sollten.
Warum ist Magnesium wichtig?
Laut in der EU zugelassenen Health Claims trägt Magnesium bei zu:
- einer Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung;
- einer normalen Funktion des Nervensystems und der Muskeln;
- einem normalen Energiestoffwechsel;
- der Erhaltung normaler Knochen und Zähne;
- einer normalen psychischen Funktion.
7 Anzeichen, die auf einen Magnesiummangel hindeuten können
1. Muskelkrämpfe und -zuckungen
Nächtliche Wadenkrämpfe und Lidzucken sind die am häufigsten genannten Anzeichen, denn Magnesium wird für die normale Muskelkontraktion und -entspannung benötigt.
2. Anhaltende Müdigkeit trotz genug Schlaf
Magnesium ist an der Energiegewinnung (ATP) der Zellen beteiligt. Fehlt es, fühlen Sie sich möglicherweise schlapp und schnell erschöpft.
3. Stress und Reizbarkeit
Stress erhöht die Magnesiumausscheidung über den Urin, und ein Mangel macht das Nervensystem stressempfindlicher – ein Teufelskreis.
4. Ein- und Durchschlafprobleme
Viele Menschen mit niedrigem Magnesiumspiegel können abends schwer abschalten, schlafen unruhig und wachen leicht auf.
5. Häufige Kopfschmerzen
Einige Studien beobachten einen Zusammenhang zwischen niedrigem Magnesiumstatus und wiederkehrenden Kopfschmerzen.
6. Herzklopfen
Magnesium ist für die normale Funktion des Herzmuskels notwendig. Wenn Sie häufig Herzklopfen oder Herzrasen bemerken, lassen Sie sich ärztlich untersuchen.
7. Heißhunger auf Süßes und Schokolade
Dieses Anzeichen ist nicht eindeutig belegt, wird aber oft bei magnesiumarmer Ernährung beschrieben.
Wer ist besonders gefährdet?
- Menschen mit häufigem Stress oder hoher Arbeitsbelastung;
- Sportlich Aktive, die viel schwitzen;
- Menschen mit hohem Kaffee- oder Alkoholkonsum;
- Ältere Menschen und Schwangere;
- Menschen, die bestimmte Medikamente langfristig einnehmen, z. B. Diuretika oder Protonenpumpenhemmer;
- Menschen, die wenig grünes Blattgemüse, Nüsse, Samen und Vollkornprodukte essen.
Wie lässt sich das überprüfen?
Üblich ist die Bestimmung von Magnesium im Blutserum. Der Großteil des Magnesiums befindet sich jedoch in Zellen und Knochen – ein normaler Wert sagt daher nicht immer alles aus. Berücksichtigen Sie zusätzlich Symptome und Ernährung und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Magnesium richtig ergänzen
- Magnesiumreiche Lebensmittel bevorzugen: dunkles Blattgemüse, Kürbiskerne, Mandeln, Hülsenfrüchte, Vollkorn, dunkle Schokolade.
- Die passende Form wählen: organische Verbindungen (Citrat, Bisglycinat …) sind meist gut verträglich; Kombinationen erleichtern eine höhere Dosis bei guter Verträglichkeit.
- Abends einnehmen, bei Bedarf aufteilen: das beugt Verdauungsbeschwerden vor.
- Vorsicht bei Nierenerkrankungen: Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen.
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Hinweis: Die genannten Anzeichen können viele verschiedene Ursachen haben.
Hinweis: Dieser Artikel dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel und ersetzen keine ärztliche Behandlung.

