Vitamin D3 und Vitamin K2 gelten als „Duo“ für Knochen und Herz-Kreislauf-System. Warum empfehlen Ernährungsexperten in Deutschland so oft die gemeinsame Einnahme? Dieser Artikel erklärt die Rolle beider Vitamine, für wen sie sinnvoll sind und wie man sie richtig einnimmt.
Vitamin D3 – das „Sonnenvitamin“ ist wichtiger als gedacht
Vitamin D3 (Cholecalciferol) wird von der Haut unter UVB-Licht gebildet; geringe Mengen stammen aus fettem Fisch und Eigelb. Vitamin D trägt bei zu:
- einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor;
- der Erhaltung normaler Knochen und Zähne;
- der Erhaltung einer normalen Muskelfunktion;
- einer normalen Funktion des Immunsystems.
Auch in sonnigen Ländern haben viele Menschen zu wenig Vitamin D – durch Arbeit in Innenräumen, Sonnenschutz oder weil die Haut im Alter weniger Vitamin D bildet.
Vitamin K2 – der Calcium-„Koordinator“
Vitamin K2, insbesondere als MK-7 (Menachinon-7), trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. K2 aktiviert Vitamin-K-abhängige Proteine wie Osteocalcin, das Calcium in die Knochenmatrix einbindet. MK-7 hat eine lange Halbwertszeit – deshalb setzen Qualitätshersteller wie FormMed im Rahmen von Q360+ auf diese Form.
Warum D3 zusammen mit K2?
Vitamin D3 hilft dem Körper, mehr Calcium aufzunehmen, Vitamin K2 trägt dazu bei, dass Calcium dorthin gelangt, wo es hingehört – in die Knochen. Bei langfristiger oder höher dosierter D3-Einnahme empfehlen viele Experten daher zusätzlich K2. Auch Magnesium ist sinnvoll, da es am Vitamin-D-Stoffwechsel beteiligt ist.
Für wen ist D3 + K2 sinnvoll?
- Menschen mit wenig Sonnenlicht und Büroarbeit;
- Menschen ab 50, Frauen in und nach den Wechseljahren;
- Menschen mit niedrigem 25(OH)D-Laborwert;
- Vegetarier und Menschen, die selten fetten Fisch essen;
- Aktive Menschen, die ihre Knochen stark halten möchten.
Richtige Einnahme von D3 + K2
- Zu oder direkt nach einer fetthaltigen Mahlzeit: D3 und K2 sind fettlöslich.
- Täglich einnehmen: Die Wirkung entsteht durch regelmäßige Zufuhr, nicht durch gelegentliche Hochdosen.
- Regelmäßig kontrollieren: Ein 25(OH)D-Test nach 2–3 Monaten hilft, die Dosis anzupassen.
- Vorsicht bei Gerinnungshemmern (z. B. Vitamin-K-Antagonisten): Vor der Einnahme von Vitamin K unbedingt ärztlich abklären.
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Häufige Fragen
Morgens oder abends?
Wichtiger als die Uhrzeit ist die Einnahme mit einer fetthaltigen Mahlzeit und die Regelmäßigkeit. Viele wählen Frühstück oder Mittagessen.
Kann man Vitamin D überdosieren?
Ja. Vitamin D reichert sich im Körper an; sehr hohe Dosen über lange Zeit können den Calciumspiegel im Blut erhöhen. Halten Sie sich an die empfohlene Dosierung.
Hinweis: Dieser Artikel dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel und ersetzen keine ärztliche Behandlung.
